Case: WithSecure Rapid Response

Rapid Response

Mehrfach ausgezeichnete Kampagne zur Steigerung der Markenbekanntheit

Unser Kunde F-Secure (inzwischen: WithSecure) ist traditionell hauptsächlich im Consumer-Bereich für Anti-Viren-Software bekannt. Ende 2020 verlegte F-Secure den Sales-Fokus weg von B2C hin zu Enterprise Security Solutions (B2B). TDUB sollte den Aufbau dieses neuen Vertriebsschwerpunktes durch aktive Medienarbeit unterstützen.

Die Herausforderung bestand darin, den Bekanntheitsgrad der Marke F-Secure als B2B-Dienstleister zu steigern. Cybersicherheit ist aufgrund der Komplexität des Themas allerdings nur schwer zugänglich für Lesende von Massenmedien.

Der Schlüssel zum Erfolg war die Tatsache, dass sich die breite Öffentlichkeit für ökonomische und soziale Effekte von Cyberkriminalität interessiert, die auch im täglichen Leben immer stärker zu spüren sind. Für diese Beiträge sind Journalisten aufgrund von Zeitdruck und der Komplexität des Themas auf Hilfe von Experten angewiesen. Hier konnten wir im Rahmen einer „Rapid Response“-Strategie ansetzen und Rüdiger Trost, Head of Cybersecurity bei F-Secure, als Experten ins Spiel bringen.

Die „Rapid Response“-Strategie sieht vor, innerhalb kürzester Zeit eine Experten-Einschätzung an die Presse zu liefern, welche die Debatte bereichert und zugänglich ist für die breite Öffentlichkeit. Der Experte muss dazu für die PR-Berater jederzeit für eine Stellungnahme erreichbar sein. Die Vertreter der Top-Medien müssen dem PR-Berater so sehr vertrauen, dass sie die Einschätzung auch entgegennehmen – nötigenfalls sonntagabends am Handy. Entscheidend für den Erfolg der Strategie war also die Etablierung eines extrem schnellen Prozesses, um durch minimale Reaktionszeit maximalen Output zu generieren. Außerdem unerlässlich: Eine intensive Medienbeobachtung rund um die Uhr.

Nach Start der Kampagne explodierte die Reichweite für F-Secure förmlich. Immer wieder ergaben Meldungen in den Tickern großer Nachrichtenagenturen wie der dpa weit über 100 Beiträge an einem Tag. Eine der Kennzahlen für den Erfolg ist die sogenannte „Share of Voice“. Sie gibt an, welchen Anteil Nennungen von F-Secure an allen Nennungen von vergleichbaren Cybersecurity-Unternehmen in den Medien haben. 2020 lag die „Share of Voice“ bei knapp 18%, 2021 bei 49,1%. Die absolute Zahl der Nennungen pro Jahr konnte mehr als verdoppelt werden.

Innerhalb weniger Monate war Rüdiger Trost bei den Journalisten als Cybersecurity-Ansprechpartner fest im Kopf verankert und wurde aktiv angefragt. Für die Kampagne wurden keine Fremdkosten und kein Media Budget verwendet. Das Projekt ist sehr effizient: Hat man alle Standards und Prozesse einmal festgelegt, lässt sich mit geringem Ressourceneinsatz ein größtmöglicher Output generieren.

Die „Rapid Response“-Kampagne für F-Secure wurde mit sieben Awards ausgezeichnet:

Internationaler Deutscher PR Preis 2023 der DPRG:
Media Relations

Zwei PR Report Awards 2022:
Media Relations, Business-to-Business

Vier German Stevie Gold-Awards 2022:
Reputations-/Brand Management, Unternehmenskommunikation, Medienarbeit, Technologie


Beratung: Präsenz in LLM-Antworten

GEOUnser GEO‑Retainer für eine bessere Sichtbarkeit im KI‑Zeitalter

Die Kommunikationslandschaft verändert sich rasant. LLMs wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Copilot sind längst kein Spielzeug mehr – sie sind Orientierungsmaschinen. Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen zuerst an KI-Systeme, nicht an Suchmaschinen. Und diese Systeme greifen bevorzugt auf redaktionelle, reputationsstarke Inhalte zurück.

Genau hier liegt die große Chance für moderne PR-Arbeit – und genau hier setzen wir mit unserem neuen GEO Retainer an!

Warum PR-Agenturen GEO schon können

GEO – Generative Engine Optimization – wird oft als neue, technische Disziplin verstanden. In Wahrheit ist es eine kommunikative. Denn KI-Systeme „vertrauen“ jenen Quellen, die seit Jahrzehnten unser Kerngebiet sind: Earned Media, Fachartikel, Interviews, Einordnungen, journalistische Qualität.

Die Kernaufgabe von PR-Agenturen ist es, Gatekeeper zu überzeugen. PR-Agenturen mit starker journalistischer Denkweise sind deshalb prädestiniert, die semantische Präsenz eines Unternehmens in KIs zu gestalten. Wir bei TDUB kuratieren seit jeher Narrative und Kontexte und erschaffen Glaubwürdigkeit und Autorität. Wir bringen Themen zum Beispiel beim Agenda Surfing dorthin, wo sie redaktionell geprüft und kontextualisiert werden. Und genau diese Inhalte sind heute die Bausteine, aus denen KI-Modelle ihre Antworten generieren.

Kurz: Wer heute in Earned Media überzeugt, gewinnt morgen Sichtbarkeit in KI‑Ergebnissen.

Was wir im GEO‑Retainer bieten – und was wir daraus machen

Im GEO‑Retainer prüfen wir zu Beginn:

  • Wie spricht die KI über das Unternehmen, seine Themen und Produkte? TDUB identifiziert die relevanten Fragemuster und prüft den Status Quo. Wird man genannt? An welcher Position und wie? Welche Quellen ziehen die relevanten LLMs heran? Warum sind Wettbewerber weiter vorn?
  • Welche Quellen ziehen die Modelle heran? Fachpresse und nationale Medien, Wikipedia und Blogs, Social Posts, Foren, Studien, Rezensionen? Meist dominiert Earned vor Owned. Shared und Paid folgen mit Abstand.
  • Welche Narrative dominieren – und fehlen wichtige Aspekte?

Aus dieser Analyse leiten wir konkrete Ziele und Strategien ab:

  • Wie soll die KI über das Unternehmen, seine Themen und Produkte zukünftig sprechen? Hier werden auch konkrete KI-Platzierungen genannt („Sichtbarkeit bei Frage X schaffen / unter die Top3 der Stimmen gelangen“)
  • Welche Assets und Ressourcen kann der Kunde bieten? Erfahrungen, Cases, Expertisen, Daten, Geschichten, Budget für Studien oder Umfragen? Gibt es Personen im Unternehmen (Experten, C-Level, Sprecher), die bereits medial aktiv sind oder bereit dazu sind? Welche Narrativlücken bestehen und lassen sich diese zur Zielerreichung nutzen? Was kann der Kunde füllen?
  • Welche Maßnahmen bieten sich dazu an? Fachbeiträge, Agenda Surfing, Experten- oder C-Level-Platzierung, Daten-PR oder Umfragen?
  • Daraus entsteht ein zeitlich sortierter Maßnahmenplan über zumeist 12 Monate mit einem größeren Schulterblick nach 6 Monaten

Typische Schlussfolgerungen:

1. Earned Media neu denken

Wenn KI-Systeme bestimmte Medien besonders stark gewichten, priorisieren wir deren redaktionelle Bedeutung. Was hinter der Paywall verschwindet, liest die KI nicht. Vielleicht ist ein spezifisches Branchenmedium besonders relevant – oder wir sehen Chancen in einem Wirtschaftsmedium. Oder wir erklären spannende neue (B2B-) Technologien in einem der Top-5 reichweitenstärksten Newsmedien. Manchmal können auch Tools, die zuvor nicht hoch gerankt haben, eine neue Relevanz bekommen.

2. Owned Content besser anschließen

Wir identifizieren Lücken: Welche Themen erklärt der Markt nicht ausreichend? Welche Fragen beantworten Wettbewerber – und wir noch nicht? Daraus entstehen präzise, relevante Inhalte etwa für Medienarbeit, Website, Blog, Whitepaper oder LinkedIn.

3. Shared Media strategisch nutzen

Community-getriebene Inhalte werden ebenfalls von KI-Systemen ausgewertet. Wenn bestimmte Diskussionen, Bewertungen oder Expertenprofile immer wieder referenziert werden, verstärken wir genau dort die Positionierung – mit Thought Leadership, hochwertigen Posts oder präzisen Kommentaren.

4. Neue Kanäle erschließen

Manchmal zeigen die Analysen, dass KI-Modelle überraschende Quellen nutzen – etwa bislang wenig beachtete Kanäle mit User Generated Content, spezifische Fachportale oder abgelegene Testberichte. Diese Erkenntnisse setzen wir in gezielte Pitching-Strategien um und erschließen Medien, die zuvor nicht im PR-Kernfokus standen. Dabei kann es auch um eine bessere KI-Tauglichkeit der eigenen Medien (Owned) oder auch spezielle Paid-Angebote wie Advertorials gehen.

5. Iterative Steuerung

Wir messen im Retainer fortlaufend die Ergebnisse: Hat die KI die neuen Inhalte entdeckt und „verstanden“? Wird der Kunde nun in den richtigen Kontexten genannt? Wo erschließen sich neue Chancen? Genau dieses Wechselspiel aus Analyse und PR‑Handwerk macht den GEO‑Retainer so stark.

Warum wir den GEO‑Retainer entwickelt haben

Bei der TDUB Kommunikationsberatung haben wir profunde und vielfältige Erfahrungen mit LLMs gesammelt:

  • Wir haben ein Kern-Kompetenzteam von 4 TDUB-Mitarbeiter*innen geschaffen, in dem wir uns laufend – mittlerweile nahezu täglich – austauschen.
  • Wir haben unzählige Seminare und Workshops besucht, Texte, Studien und Analysen gelesen, …
  • vorhandene Tools geprüft und eigene entwickelt (Kennen Sie schon unser Agenda-Surfing-Tool?) und …
  • unsere Textkompetenz erweitert.
  • Wir haben Experten eingeladen und Inhouse-Workshops durchgeführt.
  • Im Rahmen unserer Mitgliedschaft in zwei internationalen PR-Netzwerken (IPRN und IPREX) haben wir in den USA, Südamerika und in Europa an zahlreichen mehrtägigen Treffen teilgenommen, bei denen AI einen starken Fokus auf der Agenda und in den Diskussionen einnahm. So lernten wir von den Besten – nicht zuletzt aus dem Mutterland von AI und PR – den USA.
  • Aber wir trugen auch selbst aktiv zum Wachstum der Agenturkompetenzen bei – etwa in diesem TDUB-Fachbeitrag im IPRN-Blog über den Status des KI-Einsatzes in PR-Agenturen aus dem November 2025.
  • Als Gründer und Chairman der Tech-Group im IPRN sowie als Global Tech Lead im IPREX sind unsere Gründer Tilo Timmermann und Karsten Hoppe beständig weltweit im Austausch mit anderen Tech- und B2B-fokussierten PR-Agenturen.

Mittlerweile setzen wir die neue Technologie – natürlich stets regelbasiert – effizient ein, um unseren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Denn unsere Kunden erwarten heute, in klassischen Medien sichtbar zu sein – und in KI-Ergebnissen. Beides gehört zusammen.

Der GEO‑Retainer in Ergänzung der PR-Arbeit führt das zusammen:

  • strategische PR
  • iterative Content-Planung
  • kuratierte Earned-Media-Präsenz
  • KI-relevante Inhalte für Owned, Shared & Paid
  • kontinuierliches Monitoring der KI-Sichtbarkeit und proaktive Maßnahmen-Ableitung

So lässt sich die Markenpositionierung nachhaltig dort verankern, wo heute Orientierung gesucht wird: in KI-generierten Antworten.

Lust auf ein Gespräch?

Wir beraten gerne – unverbindlich und pragmatisch. Ob erster Gedankenaustausch oder konkrete Planung einer kombinierten PR- und GEO-Strategie: Gemeinsam untersuchen wir, wie wir die Sichtbarkeit Ihrer Marke, Ihres Unternehmens oder Ihrer Thought Leader im KI‑Zeitalter auf das nächste Level heben.


Case: Bowers & Wilkins

Vom Nischenplayer zum Mainstream

Bowers & Wilkins auf dem Weg in den Massenmarkt

Aufgabe: Seit Jahrzehnten zählte die britische Lautsprechermanufaktur Bowers & Wilkins zu den Legenden unter HiFi-Enthusiasten. Durch den Aufstieg von iPhone und ähnlichen Geräten sahen die Briten im wachsenden Markt für Kopfhörer und intelligente Lautsprecher ihre Chance, hochwertige Produkte für den Massenmarkt zu entwickeln. Die Herausforderung in der Kommunikation: Außerhalb der HiFi-Welt war Bowers & Wilkins beinahe unbekannt.

Lösung: Angesichts der hohen Produktqualität, der Unternehmensziele und des begrenzten Budgets für Kommunikation empfahl TDUB eine kosteneffektive Earned-Strategie, die sich auf Medienarbeit und Bloggeransprache stützt. Das Ziel war es, die Meinungsführer*innen mit den Produkten vertraut zu machen. TDUB stellte Patente, Verarbeitungsqualität, Materialauswahl und Ingenieurskunst heraus. Von der herausragenden Klangqualität sollten die Redakteur*innen sich im Rahmen von Produkttests selbst überzeugen. „Überzeugte Tester schreiben mitreißende Beiträge“ – so die Grundidee. Die strikt auf Earned ausgerichtete, maßgeschneiderte Medienstrategie von TDUB bündelte folgende Schlüsselaktivitäten:

  • Gezieltes Vernetzen mit führenden Technikjournalist*innen, Blogger*innen und Influencer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Ausrichtung von Medienevents, Messebegleitungen und persönliche Gespräche, um in direktem Austausch die Alleinstellungsmerkmale zu vermitteln und dauerhafte Beziehungen zu Schlüsselmedien aufzubauen.
  • Organisation von individuellen Produkttests, um Redakteur*innen unmittelbar mit der exzellenten Qualität und den herausragenden Merkmalen der Produkte bekannt zu machen.

Unser Erfolg für Bowers & Wilkins

  • Regelmäßige, erfolgreiche Platzierung in der Berichterstattung führender Medien mit hoher Reichweite in der DACH-Region, einschließlich dpa, Spiegel, Welt, Bild, SZ, FAZ, Kurier und NZZ sowie bei einer Vielzahl von Technik- und Lifestylemedien, Blogger*innen und Influencer*innen.
  • Erhöhung der Bekanntheit und Aufbau des gewünscht positiven Markenimages von Bowers & Wilkins unter Medienschaffenden (Meinungsführer*innen) und in Folge bei deren Leser*innen in der Zielgruppe.
  • Integration der Marke in das „Relevant Set“ von Meinungsführern, was bedeutet, dass Redakteur*innen aktiv nach Neuigkeiten fragen.
  • 12-jährige Funktion als führende PR-Agentur.

 

 


Case: WAGO Messebegleitung

Messe-PR: Gute Kontakte pflegen

Mit WAGO auf der Hannover Messe 2024

Je digitaler die Medienwelt wird, desto wichtiger ist es, eine Marke auch im „Real Life“ zu erleben. Gerade die PR ist ein People’s Business, in dem man gute Kontakte pflegen muss. Messen und Kongresse bieten die Möglichkeit, ein Unternehmen und seine Vertreter:innen im Mind Set der Journalist:innen zu verankern.

So auch die Hannover Messe. Sie ist die weltweit größte Industriemesse und zieht jedes Jahr eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern an. WAGO nutzte die Show, um neueste Technologien und Innovationen vorzustellen. Also luden wir mit einer gezielten Medienansprache und intensivem Nachfass Journalistinnen und Journalisten zu persönlichen Gesprächen und Interviews an den WAGO Stand vor Ort ein und koordinierten Termine mit den gewünschten Gesprächspartner:innen. Auch über den LinkedIn-Account des CEOs machten wir auf die Präsenz von WAGO auf der Messe aufmerksam. Als Sonderprojekt begleiteten wir die Pressearbeit des 50-jährigen Jubiläums der beliebten Verbindungsklemme.

Auf der Messe führten wir zahlreiche Gespräche und übernahmen die Moderation. So knüpften wir persönliche Kontakte und bauten neue Beziehungen auf, die für WAGO auch in Zukunft von großem Nutzen sind. Wir pflegen die Kontakte auch im Nachgang sorgfältig weiter und stellen so dauerhaft einen guten Draht in entsprechende Redaktionen her. Auf LinkedIn berichteten wir von den Ergebnissen der Messe und rundeten damit unsere Medienarbeit ab.

Klingt nach Basis-PR? Ist es. Aber auch die will gut umgesetzt sein. Wir bei TDUB haben inzwischen rund 20 Jahre Erfahrung mit erfolgreicher Messe-PR. Deshalb wissen wir, was Journalist:innen erwarten.